Der „Vindobona“ kommt zurück – mit Stops in der Lausitz

Der legendäre Fernzug „Vindobona“ erhält ein zweites Leben mit Zwischenstop in der Lausitz. Die Tschechische Staatsbahn CD, die Österreiche Bundesbahn ÖBB und die Deutsche Bahn AG wollen ab 4. Mai 2020 ein Railjet-Zugpaar unter diesem Namen von Berlin über Dresden, Prag und Wien bis Graz anbieten. Morgens nach Graz, abends wieder zurück. Der Vindobona soll dann auch in Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda halten. Für Pendler ist das Angebot ungeeignet, aber ein Tagesausflug nach Prag oder ein Wochenendtrip nach Wien werden dann aus der Elbe-Elster-Region umsteigefrei möglich.

Im Berliner Hbf (tief) startet der RailJet 257 laut DB-Reiseauskunft (Stand 14.11.2019) um 6:17 Uhr, Abfahrt in Doberlug-Kirchhain ist 7:25 Uhr, in Elsterwerda 7:36 Uhr, in Dresden Hbf 8:10 Uhr, Ankunft im Prager Hbf (Praha hl.n.) ist 10:31 Uhr, Wien Hbf wird 14:49 Uhr erreicht, Semmering 16:14 Uhr und Graz Hbf 17:33 Uhr. Zurück geht es mit dem RailJet 256 ab Graz Hbf 10:26 Uhr, Semmering 11:47 Uhr, Wien Hbf 13:10 Uhr, Prag Hbf 17:32 Uhr, Ankunft im Dresdener Hbf ist 19:50 Uhr, i Elsterwerda 20:28 Uhr, in Doberlug-Kirchhain 20:39 Uhr sowie im Berliner Hbf 21:54 Uhr. Die Rückfahrt führt über Berlin Ostkreuz (an 21:43 Uhr).

Der „Vindobona“ verkehrte zwischen 1957 und 2014 zwischen Berlin, Dresden Prag und Wien. Bekannt war er auch durch den Einsatz eines Aushängeschilds der Deutschen Reichsbahn, der Dieseltriebzüge VT 18.16 zwischen 1962 und 1979. Bereits seit 2018 tragen die Züge der Railjet-Linie Prag – Wien den Namen „Vindobona.“

Der Name „Vindobona“ stammt aus dem lateinischen und bezieht sich auf eine römische Siedlung auf dem Gebiet der heutigen österreichischen Hauptstadt Wien.