Auf der Linie RE10 (Frankfurt (Oder) – Cottbus – Falkenberg (Elster) – Leipzig) werden seit Freitag, den 6. März 2026, mehrere stark nachgefragte Verbindungen verstärkt. An Freitagen, Samstagen und Sonntagen fahren ausgewählte Züge zwischen Cottbus und Leipzig künftig mit zwei statt einem Triebwagen. Dadurch steigt die Sitzplatzkapazität auf dem Abschnitt von 180 auf 360 Plätze.
PRO BAHN hat sich in den vergangenen Monaten in zahlreichen Gesprächen und mit sachlichen Vorschlägen gegenüber Aufgabenträgern und DB für eine Ausweitung des Angebots auf der stark nachgefragten Linie RE10 eingesetzt. Umso erfreulicher ist es, dass die Beteiligten nun gemeinsam eine spürbare Verbesserung auf den Weg gebracht haben. Bei den verstärkten Fahrten entfallen zwar die umsteigefreien Direktverbindungen aus Richtung Hoyerswerda, es bleibt jedoch ein verlässlicher Anschluss in Falkenberg (Elster) bestehen. PRO BAHN begrüßt, dass damit auf die hohe Nachfrage nun gemeinsam und konstruktiv reagiert wird.
Nach unseren Beobachtungen funktioniert das Stärken und Schwächen der Züge in Cottbus zwar technisch reibungslos, die Fahrgastinformation lässt aber noch Raum für Verbesserungen. So fährt der RE10 mit einem Triebzug aus Frankfurt (Oder) kommend am Cottbuser Hauptbahnhof ein, nahezu alle Fahrgäste drängend sich in dieses Fahrzeug. Erst dann wird der Verstärkerzug angekoppelt. Das führt entweder zu einer erneuten Fahrgastwanderung vom Regelzug zum Verstärkerzug oder der Verstärker fährt nur schwach besetzt in Cottbus ab und der Regelzug ist immer noch voll. Mit einer einfachen Ansage am Bahnsteig lässt sich das besser steuern, falls keine Möglichkeit besteht, den Verstärker bereits vor Ankunft des Fahrzeuges aus Frankfurt (Oder) am Bahnsteig in Cottbus bereitzustellen. PRO BAHN hat sich diesbezüglich an DB Regio gewendet.
Bild: RE10 in Finsterwalde
